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Gewerbestrom: Warum Vergleichsportale für Betriebe oft nicht reichen

Für Restaurant, Bäckerei oder Werkstatt gelten beim Strom andere Regeln als für Haushalte. Worauf Betriebe beim Angebot achten sollten und wann es sich lohnt, alle Standorte zusammenzulegen.

Vergleichsportale sind vor allem für Haushalte gemacht. Für Betriebe reichen sie oft nicht: Viele Gewerbetarife stehen dort gar nicht. Mehrere Standorte lassen sich kaum zusammen anfragen. Und Punkte, die für Betriebe wichtig sind, fehlen. Hier die wichtigsten Unterschiede.

Für Betriebe gelten andere Regeln

Viele Schutzregeln für Verbraucher gelten für Betriebe nicht. Laufzeit, Kündigungsfrist und Preisänderungen sind in Gewerbeverträgen freier geregelt. Ein Vertrag kann sich zum Beispiel automatisch um ein ganzes Jahr verlängern, wenn Sie die Kündigungsfrist verpassen. Darum lohnt der Blick ins Kleingedruckte bei Betrieben besonders.

Bei hohem Verbrauch zählen auch die Spitzen

Verbraucht Ihr Betrieb mehr als 100.000 Kilowattstunden Strom im Jahr, misst das Unternehmen, dem das Stromnetz vor Ort gehört, nicht nur, wie viel Strom Sie verbrauchen. Es misst auch alle 15 Minuten, wie viel Strom Sie gleichzeitig abrufen. Bei Gas liegt diese Grenze bei 1,5 Millionen Kilowattstunden.

Dann zählen auch Ihre Spitzen im Preis, zum Beispiel wenn morgens Öfen, Kühlung und Maschinen gleichzeitig anlaufen. Ein Portal, das nur nach dem Jahresverbrauch fragt, berücksichtigt das nicht.

Mehrere Standorte: ein Versorger, ein Vertragsende

Haben Sie mehrere Filialen, Gebäude oder Zähler? Dann kennen Sie das: Jeder Vertrag hat seine eigene Laufzeit, seine eigene Frist und seinen eigenen Abrechnungstermin. Ich kann alle Zähler bei einem Versorger zusammenlegen. Dann enden alle Verträge zum selben Termin, und die Abrechnungen kommen zum selben Zeitpunkt.

  • Jeder Zähler bekommt weiter seine eigene Abrechnung.
  • Jeder Standort hat seinen eigenen Preis, weil die Gebühren für das Stromnetz und einige Abgaben von Ort zu Ort verschieden sind.
  • Laufen Ihre Verträge unterschiedlich lange, plane ich die Wechsel so, dass am Ende alle zum selben Termin enden.

Aus meiner Erfahrung lohnt sich das schon ab zwei Standorten mit zusammen rund 20.000 Kilowattstunden, vor allem weil Sie weniger Arbeit haben. Deutlich bessere Preise gibt es meist ab rund 100.000 Kilowattstunden an einem Ort.

Darauf sollten Sie beim Angebot achten

  1. Preisgarantie: Welche Teile des Preises sind fest, welche können sich ändern?
  2. Laufzeit: Wie lange läuft der Vertrag, um wie lange verlängert er sich, und bis wann müssen Sie kündigen?
  3. Abschläge: Passen die monatlichen Zahlungen zu Ihrem tatsächlichen Verbrauch?
  4. Ansprechpartner: Wen erreichen Sie, wenn etwas nicht stimmt?

Wie ich Betrieben helfe

Ich arbeite mit über 70 Versorgern zusammen, darunter mit Gewerbetarifen, die Sie in keinem Vergleichsportal finden. Schicken Sie mir Ihre letzten Abrechnungen, bei mehreren Standorten gern mit einer Liste. Sie sehen danach in Euro, was sich für jeden Standort ändert, und entscheiden in Ruhe. Kündigung, Wechsel und Fristen übernehme ich.

Ein Beispiel aus einer Kundenbewertung: Ein Restaurant in Limburg hat seine Strom- und Gaskosten nach eigenen Angaben um mehr als 2.000 Euro gesenkt. Die Beratung fand direkt im Restaurant statt.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick. Maßgeblich sind die Bedingungen Ihres Vertrags.

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